Information sur la source

Archives of the Hanseatic City of Lübeck
Ancestry.com. Naissances de Lübeck, Allemagne, 1811 à 1875  [base de données en ligne]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations Inc, 2010.
Données originales : Zivilstandsregister 3.5-3, Stadt- und Landamt. Archiv der Hansestadt Lübeck, Lübeck, Germany. Collections:
-Registre de l’état civil pour la Commune de Lubeck, 17.Okt.-31.Dez. 1811
-Registre de l’état civil pour la Mairie de Lubeck, 1812-1813. Naissances
-Proklamationen, 1813-1871. Microfilm nos. 6069-6079, 6082-6084, 6087-6101.

 Naissances de Lübeck, Allemagne, 1811 à 1875 

Cette base de données contient les actes de naissance tirés des archives municipales de Lübeck pour les années 1811 à 1875. En général, les actes de naissance incluent le nom et le sexe de l’enfant, la date et le lieu de sa naissance, le nom, l’âge, le domicile et la profession du père ainsi que le nom, l’âge et l’état matrimonial de la mère.

Informationen zur Sammlung

Diese Sammlung enthält Geburtsregister aus Lübeck für die Jahre von 1811 bis einschließlich 1875. Die Hansestadt Lübeck ist eine kreisfreie Stadt und liegt an der Trave, nahe der Ostsee, ca. 65 km nordöstlich von Hamburg im Bundesland Schleswig-Holstein. Die Stadt war im Mittelalter eine der bedeutendsten Hansestädte. Sie ist für ihr architektonisches Wahrzeichen, das Holstentor, für Thomas Manns Roman “Buddenbrooks” sowie für die Marzipanverarbeitung bekannt. Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Wegen der im backsteingotischen Baustil errichteten Hauptkirchen, die das Stadtbild prägen, wird sie auch “Stadt der Sieben Türme” genannt.

Während des Zeitraums der Sammlung gehörte Lübeck die ersten beiden Jahre zum Französischen Kaiserreich, danach zum Deutschen Bund und ab 1871 zum Deutschen Reich. Enthalten sind neben den Innenstadtbereichen auch Vororte und ländliche Gemeinden, die zu Lübeck gehörten.

Geburts-, Heirats- und Sterberegister sind in Lübeck ab dem 20. August 1811 erstellt worden. Diese “Zivilstandsregister” genannten Verzeichnisse wurden auch nach dem Ende der Franzosenzeit beibehalten und schließlich 1876 von dem reichsweit eingeführten Personenstandsregistern abgelöst. Gelegentlich sind ergänzend alphabetische Namensverzeichnisse erstellt worden. Die verpflichtende staatliche Beurkundung des Personen- oder Zivilstandes der gesamten Bevölkerung besteht seitdem neben den traditionell weiterhin geführten Kirchenbüchern.

Informationen zu den Dokumenten

Die Geburten sind bis einschließlich 1866 rein handschriftlich mit standardisierten Formulierungen dokumentiert. Danach sind sie auf vorgedruckten Formularen beurkundet, die vom Standesbeamten handschriftlich ausgefüllt wurden. Dabei weicht meistens das Geburtsdatum von dem der Beurkundung ab. Je nach verwendeten Formularen und individuellen Formulierungen des Beamten sind folgende Angaben zu finden:

  • Laufende Nummer des Dokuments
  • Datum der Beurkundung
  • Anzeigende Person: Beruf, Vornamen, Nachname, Wohnort
  • Mutter: Vornamen, Nachname, Mädchenname
  • Kind: Geburtsdatum, Zeitpunkt der Geburt, Geschlecht, Vornamen
  • Unterschriften

Informationen zur Benutzung

Sowohl die rein handschriftlichen Beurkundungen als auch die später ausgefüllten Vordrucke sind doppelseitig abgebildet und umfassen mehrere Einträge. Bei der anzeigenden Person handelt es sich in früheren Dokumenten meistens um den Vater des Kindes, später oft auch um eine Hebamme.

Das Archiv der Hansestadt Lübeck hat folgende detailreiche Publikation zu den familienhistorischen Quellen herausgegeben:

Kruse, Meike: Wo finde ich was? Handbuch zur Familien-, Personen- und Hausforschung im Archiv der Hansestadt Lübeck. In: Kleine Hefte zur Stadtgeschichte, Heft 18, Lübeck 2005.